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Der Umstieg von der bisher analogen auf die digitale Technik ist bei der terrestrischen Übertragung nicht so einfach wie bei Satellit und Kabel, da das Problem der Frequenzknappheit weiterhin bestehen bleibt. Eine flächendeckende Ausstrahlung von maximal 24 bis 30 Programmen nach optimaler Ressourcennutzung des Frequenzspektrums liegt etwa im Rahmen des DVB-T.

Die Simulcastphase ist auf 1-2 Jahre geplant, danach wird die analoge Versorgung inselweise abgeschaltet werden. Etwa 6,5 Millionen Konsumenten in Deutschland, die das Fernsehprogramm noch über die normale Fernsehantenne empfangen, sind von DVB-T »betroffen«. Man geht davon aus, dass nach Einführung des DVB-T die Anzahl der terrestrischen Fernsehempfänger wieder steigen wird (allerdings der digitalen, nicht analogen).

Die technischen Eigenschaften der digitalen Technik sind zum einen eine Verbesserung der Bildqualität (als Datenkompression wird der MPEG2-Standard verwendet), eine Erhöhung der Übertragungskapazitäten (Programmanzahl: auf einem heute analogen Fernsehkanal können künftig vier bis sechs Programme verbreitet werden), eine stabile Übertragung und Unempfindlichkeit gegenüber Übertragungsfehlern, portabler Indoor-Empfang, mobiler Empfang und eine Ton-Qualität auf CD-Niveau.


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