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Fernsehtext profitiert von der Vernetzung innerhalb der Senderfamilien, Kooperation der TV-Programme mit anderen Content-Lieferanten und der generellen Tendenz zur Datenbank-Unterstützung. Große Fernsehsender wie die ARD beziehen ihre Fernsehtextinhalte aus laufenden Sendungen, aus Datenbank-Archiven, Informationsdiensten wie dpa oder direkt vom Frankfurter Börsenparkett. Das große Programmbouquet der ARD, die vielen Regionalsender und Radiostationen, sichern die Vielfalt der Information, private TV-Sender sind eher auf Zulieferer wie Reuters (Börse) angewiesen.

Ein wesentlicher Garant für die Qualität des Teletextes ist die Anzahl der Mitarbeiter. Während das ZDF auf etwa 12 Mitarbeiter in Technik und Inhalt bauen kann, pflegt der Nachrichten-Kanal n-tv mit ca. 60 Online Redakteuren seinen Fernsehtext. Angesichts der Menge der Fernsehtextseiten, die zwischen 1000 und 2500 schwanken können, müssen die Teletext-Betreuer auf Automatismen setzen, auf Seiten, »die sich selbst mit Inhalten füttern«. Vernetzte Fernsehtext-Systeme speisen aktuelle Inhalte (Börse, Wetter…) aus externen Datenbanken, programmbezogene Inhalte und Nachrichten werden vorwiegend von Hand eingegeben.


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