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Fernsehtext ist ein oft unterschätztes Informationsmedium. Mehr als 9 Millionen Anwender nutzen die etablierte Fernsehanwendung täglich, um sich über Nachrichten, das Wetter, Sportergebnisse und das laufende Fernsehprogramm zu informieren. Obgleich in den letzten 20 Jahren die Elektronik kleiner und handlicher, Interfaces funktionaler und die Technik fortschrittlicher wurden, hat sich weder optisch noch technisch etwas zu Gunsten des Fernsehtextes getan. Woran liegt das? Weshalb ist die Anwendung von Fernsehtext nach wie vor umständlich und die formal-ästhetische Darstellung des Interfaces so reduziert?

Antwort auf die Fragen gibt diese Studie, die Teil der Diplomarbeit von Silke Bochat gewesen war. Sie entstand 2002 an der KISD, der Köln International School of Design und umfasst einerseits eine Bestandsaufnahme damalig abrufbarer Fernsehtexte, andererseits bietet sie Optimierungsvorschläge für kommende Fernsehtext-Generationen und legt Zukunftsperspektiven dieses Mediums dar. Gestaltungsrichtlinien, Stilmittel und periphere Spielideen werden analysiert, auch die technischen Eigenschaften, die Entstehung des Mediums, die heutigen Aufgaben und die zahlreichen technologischen Entwicklungen werden beleuchtet, die in naher Zukunft den Fernsehtext beeinflussen werden.

Diese Webseite wird nur bedingt aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass sich die Inhalte auf den Stand von 2002 beziehen und heute zum Teil nicht mehr zutreffend sein könnten.


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